Sonntag, 31. Mai 2015
Sonntag, 17. Mai 2015
Samstag, 16.Mai war Renate bei Gisela Diesmal war sie wieder heiter
und zufrieden und hat sich, wenn auch leise flüsternd, häufig geäußert,
ich finde, dass sie besser zu verstehen ist, wenn sie flüstert, als wenn
sie mit aller Macht versucht, Stimme zu produzieren, was ja meist
mißlingt. Wir waren von 12:30 bis 16 h draußen an vielen Stellen, weil
es immer mal wieder anfing zu regnen, aber meist nur einige Tropfen und
es war warm, die Vögel waren laut und überall Blüten und Düfte. Im
Bistro nur eine Tasse Kaffee, Kekse dann im Zimmer und wieder ein
vollständiges Abendbrot
(nicht nur zwei Löffel Brei, wie neulich).
Also: soweit "alles gut" und viele Grüße von Gisela und Renate
Montag, 11. Mai 2015
Am Sonntag, 10. Mai, war Irmi bei Gisela. Wir waren von 14 - 18.30 Uhr zusammen. Bei dem schönem Sommerwetter waren wir natürlich draußen, durch die Weinberge bis zur Bank am Rand von Gimmeldingen. Von da aus suchten wir danach ein schattiges Plätzchen im Park unter den hohen Bäumen. Kurz nach 17 Uhr war Gisela dann müde, das Sitzen fiel ihr schwerer. Auf gleicher Höhe mit mir in ihrem Bett konnten wir versuchen, uns zu verständigen. Leider verfügte Gisela gar nicht über ihre Stimme, obwohl sie es dauernd versuchte. Die Lampe hinter ihrem Bett erwies sich als hilfreich für das gemeinsame Lesen und Betrachten von Buchseiten oder Post. Bis zum Pfingstsonntag bin nun unterwegs, will dann aber rasch wieder zu Gisela fahren.
Sonntag, 3. Mai 2015
Gestern war ich bei Gisela.Obwohl ich das vorher dem Paolo und Renate gesagt hatte, stand nichts im Kalender. Gisela war erstaunt, hatte keinen Zugang zur Klingel, wurde aber zum Rausfahren fertiggemacht.Ich hätte gern auch mit Renate am Telefon gesprochen, als sie anrief, aber Stefan ging in den Flur und legte dann auf. Ich saß mit Gisela an mehreren Bänken im Park, wir sprachen über Blumen und Vögel, es fiel ihr schwer. Als wir aus dem Bistro zurückkamen, war Stefan offenbar nicht willig, sie aus dem Wagen zu nehmen. Ich ging zur Rezeption, schließlich kam er übel gelaunt, zeigte mir, wo ich hätte im Flur auf einer rosa Taste unterm Telefon hätte drücken können, um ihn zu benachrichtigen. Mittlerweile hatte ich mit Gisela in unserm alten Gästebuch das Marburger Treffen zur Feuerzangenbowle mit Bähr und Schwab (Renate, Gisela, Irmi,Helga, Renate Bösch)angesehen, auch die Anzeigen von Frau Bähr mit Bild von ihm; ebenso das Gartengespräch mit Marie Veit und Bähr und die Hessentreffen mit Hans Wilcke und seiner Frau. Obst und Blumen habe ich dagelassen, von Politik in Zeitungen und im Fernsehen erzählt,von unserer goldenen Hoch-zeit. Manchmal konnte ich Gisela verstehen, sie röchelte, als ich mich am Abendessentisch verabschiedete, sagte sie nichts. Waltraud